DDD - Triple D - Double Day Diary
Hameln - Sumpfblume am 15.01.2010 Hameln - Sumpfblume
Bad Salzungen - Pressenwerk am 16.01.2010
NH Hotels ist schon eine tolle Hotelkette. Weniger toll ist, wenn man ihren Service hinter sich lassen muss und mit den geschätzten Kollegen wieder seinem Lieblingsjob hinterher geht. Vorallem das wohlriechende Shampoo und Duschgel wird gern eingesackt und mit auf Reisen genommen.
Zum Frühstück dachte ich mir heut: „Nein! Diesmal kein Rührei!“ Man muss ja die Kalorien nicht schon von morgens an erhöhen. Geschlafen hatte ich auch gut, weil: Einzelzimmer! Ja, manchmal hat es auch Vorteile, krank zu sein … Nach dem Frühstück war auch klar, wer den Sprinter fährt. Ich. Super! Nicht nur weil ich für heute das Tourtagebuch schreiben muss, sondern auch Noch die Fahrt zum Hotel heut Nacht übernehmen werde. Ich sollte eigentlich gestern fahren, hab jedoch fast den Sprinter auf dem Parkplatz in ein anderes Kfz oder diverse betrunkene Passanten gesetzt und da wollte spontan der Lasterbalk meine Tour übernehmen. Nun denn. Ich fülle noch schnell Wischwasser nach und es geht los.
Viel Landstraße musste auf dem Weg in die Rattenfängerstadt passiert werden. Angekommen im Club wurde es sich erstmal im kleinen Backstage gemütlich gemacht. Ich verbrachte die Zeit bis zum Essen mit Fotografieren und Filmen. Das Essen war etwas knapp, aber gut. Naja. Was will man bei Hühnchen mit Reis und Soße auch falsch machen? … Nach dem tollen Auftritt gab es die übliche Autogrammstunde, bei der man mal wieder die einen und anderen Bekannten traf. Auf dem Weg zum Hotel wurden wir etwas stuzig. 4 Gebäude und in welches müssen wir? Gut, die Nummer zu wissen, aber es ist schon etwas nervtötend, mitten in der Nacht bei Glatteis in der klirrendsten Kälte den richtigen Eingang bei jedem Gebäude noch zu finden. Die sich auf einer großen Fläche verteilten. Herr Samoel und ich verzichteten auf das Frühstück, zu dem wir ein anderes Gebäude hätten aufsuchen müssen. Stattdessen war mal etwas länger Schlafen erlaubt. Dann ging es, wie immer etwas verspätet, weiter nach Thüringen.
Nach Salzungen wars nicht wirklich weit. Die Fahrt über Berg- und Tal war bei dem Wetter sehr spannend, wobei ich das wirkliche Thüringer Bergland kenne und weiß, dass hier in der Gegend wohl eher noch der Begriff „Flachland“ im Vergleich fällt. Im Club war mal wieder alles cool. Nette Leute, lecker Essen uns Vita-Cola, sowie Knusperflocken waren am Start. Endlich wieder zuhause! Meine Freizeit verbrachte ich heute mit Üben im Backstage, wobei ich einen neuen Song gelernt hab und Benni am Einschlafen auf der Couch gehindert hab. Nicht nur das, sondern auch Kailight ergriff die Flucht, weil er ausnahmsweise sein Produktionsbüro mit unserem Backstage teilen musste. Jaja, klassenlose Gesellschaft und so … Ich erwartete noch Besuch, aber der war noch nicht in sicht. Eine freudige Nachricht ereilte uns noch beim Essen. Nein, Mümmelstein ist nicht tot und mit dem Gesicht blubbernd in der Suppe verschieden. Nein … Der miese Vorverkauf wurde erheblich duch die Abendkasse eingeholt und mit fast 300 Leuten wurde der thüringische Besucherrekord von Erfurt mit 280 Leuten, geknackt. Grund zum Feiern! Nach dem Konzert traf ich noch meinen Neffen mit Gefolge. Wir haben uns seit knapp 2 Jahren nicht mehr gesehen. War mal wieder ganz lustig. Dann mussten wir aber auch schon gehen und wir haben uns erstmal auf unbestimmte Zeit verabschiedet. Im Hotel angekommen, saßen noch ein 5-6 Leute in der Lobby. Viel erzählt wurde nicht, denn die Aufmerksamkeit aller galt nur einem. Nein! Nicht Alea! Sondern einem Papagei, der in einer Voliere im Foyer saß und mit Pfeifen, Mauzen und Sprüchen, wie "deine Mutter" sich bemerkbar machte. Die Idylle des Einzelzimmers war Schnee von gestern. Ich durfte mit wieder mit meinem geliebten Zimmernachbarn Herrn Samoel ein Bett teilen und wir wünschten uns auf die übliche Weise eine Gute Nacht. Wir haben da so ein Ritual entwickelt, was allerdings unter uns bleibt. Derjenige, der versuchte, sich den Luxus eines Zimmers für sich allein zu beanspruchen, war Mehmet. Mehmet Bulut („tapferes Wölkchen“) trägt seinen Namen nicht zu Unrecht. Als er seine Füße abends im Hotel aus Socken und Schuhen befreite, flüchteten Menschen mit grünen Gesichtern den Flur entlang. Letztenendes überstand doch jeder wieder dieses Wochenende und es ging am nächsten Morgen nach dem Frühstück gen Heimat.
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Wir sind inzwischen in Deutzen angekommen, und einem Großteil der Band ist dies noch gar nicht bewusst.
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Comments
wäre mal gern dabei
Ist echt super geschrieben, da bekommt mal richtig Lust,
mit euch allem mal so 2 oder 3 Tage zu verbringen.
Das würde dann mal reichtig super werden und witzig sowieso :-)
Ob mir diese Ehre jemals zu teil wird ;-)
Wir sehn uns bald,
Bye Bye
Uns gehört die Welt
War ein super Konzert in
War ein super Konzert in Hameln.
Vielen Dank für den geilen Abend ! Weiter so !
Man sieht sich in Wuppertal ;)
Gruß,
Chris
Wer die Vergangenheit nicht kennt, ist dazu verurteilt sie zu wiederholen.
16.1.2010 Bad Salzungen
Ein super Konzert von Euch,die Vorband war nicht wirklich der Bringer,aber Ihr wart um so besser.Toller Abend,super Stimmung....einfach genial.Eure Musik läuft seitdem bei mir hoch und runter.Hoffe sehr,dass Ihr mal wieder in der Nähe seit!!!
Seid mal lieb gegrüßt und macht weiter so!!!!!
Gute-Nacht-Ritual?
Das hört sich ja Lustig an. Ein eigenes Gute-Nacht-Ritual. Vielleicht ist es auch besser, das wir nicht wissen, was ihr da so alleine treibt ;-P.
Dunkle Grüße
Dämona
Meum propositum est in Taberna mori
Hameln
Das Konzert in Hameln war aber auf jedenfall Genial!
....bei uns war das Essen auch knapp ^^ allerdings weil wir im Stau standen und dann keine Zeit mehr hatten etwas zu essen =(
Naja Danke für einen auf jedenfall supertollen und unvergesslichen Abend!
tippfehler
du hast dich verschrieben es war der 16.1.2010