Tambour

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Der Tambour sorgt seit Anfang 2009 bei an Akustik-Shows von Saltatio Mortis mit kraftvollem Trommelspiel, Percussion und Backing Vocals für Verstärkung. Darüber hinaus ist er in zahlreichen Bands und Formationen aktiv und veredelt als Studiodrummer und -sänger nationale und internationale Produktionen.
Der studierte Musikwissenschaftler und Germanist erteilt nebenbei noch Schlagzeug- und Gesangsunterricht.

Sternzeichen Fische
Größe 175 cm
Augenfarbe Braun
Haarfarbe Dunkelbraun (mit grauen Highlights, je nachdem wie sehr mich meine Bandkollegen mal wieder ärgern)
Tattoos Ja, einige… und es werden irgendwie immer mehr.

Musikalisches

Instrumente: Schlagzeug, Percussion, Klavier, Gitarre, Stimme… und alles, was mir zwischendurch noch so unter die Finger kommt.

Musikalischer Werdegang: Ich wollte Geige lernen – das durfte ich nicht. Dann hab ich Klavierspielen gelernt – das mochte ich nicht (zumindest zunächst). Irgendwann entdeckte ich das Schlagzeug – da war’s um mich geschehen. Ich hab stundenlang irgendwelche Platten gehört und zu ihnen gespielt. Jeden Tag, jahrelang. Irgendwann kamen die ersten eigenen Bands – wir waren meistens echt scheiße, aber wir hatten tierischen Spaß und wollten die Welt erobern. Mit 16 absolvierte ich dann die erste “echte” Tournee… ab da wusste ich, dass ich nichts anderes mehr im Leben machen möchte. Das anschließende Musikstudium war dabei nur eine kleine, aber durchaus wichtige Etappe auf einem langen und steinigen Weg. Das meiste hab ich allerdings “auf der Straße” gelernt, beim Spielen mit anderen Musikern und vor allem beim Zuhören & Zuschauen.

Ggf. frühere oder parallele Bands: COURAGEOUS (bis 2008), ABANDONED, REBELLION, VAN CANTO, SENSLES, DIE DICKEN KINDER

Deine persönlichen Musik-Helden: Alles was rockt, mitreißende Energie hat und dabei authentisch rüberkommt.

Dein erstes Instrument: Zwei Drumsticks aus einer durchgesägten Gardinenstange & ein Kochtopf, dazu ein billiges Bontempi-Keyboard und die alte Les Paul meines Onkels.

Dein erster Auftritt vor Publikum: Mit 5 Jahren, als ich glaubte, die aktuell geilsten Breakdance-Moves auf Omas Geburtstag vorführen zu müssen.

Dein erstes Autogramm ging an: Den Teufel, als ich meine Seele für den Rock’n Roll verkaufte.

Lieblingssong SaMo Rock: Im Moment alles von der neuen Platte.

Lieblingssong SaMo Mittelalter: Skudrinka, Ali Ben, Totus Floreo

Könntest Du Dir vorstellen, in ein komplett anderes Genre zu wechseln? Nope. SaMo ist meine musikalische Heimat und stilistisch derart vielfältig, dass ich nichts anderes brauche.

Hast du bestimmte Rituale, mit denen Du dich auf ein Konzert vorbereitest? Das obligatorische Pre-Show-Getränk, zubereitet von unserem Tourmanager Kai.

Was ist Deine typische Beschäftigung bei längeren Fahrten im Tourbus? Frag mal Luzi und unsere Merchandiserin Jule… Die können ein kopfschmerzgeplagtes Lied davon singen. ?!

Wenn Du ins Studio gehst, tust Du als Erstes: Jammern, dass wir SCHON WIEDER ins Studio gehen müssen. Anschließend Bruder Frank dissen… Und dann spielen, spielen, spielen als gäbe es kein Morgen.

Mit welchen Kollegen würdest du gern einmal auf der Bühne stehen? Ich lass mich gern überraschen, was & wer noch so auf mich zukommt.

Gibt es ein Musikgenre, mit dem Du gar nichts anfangen kannst? Es gibt in jedem Genre schlechte Bands. Und gute. Also von daher… Was ich absolut nicht ertrage, ist schlecht gemachte oder lieblos performte Musik. Egal in welchem Stil.

Das Musikinstrument deiner Träume wäre … Ein sich selbst aufbauendes Drumset, dazu eine Gitarre, die immer stimmt & deren Saiten niemals gewechselt werden müssen sowie ein Klavier, das nicht einfach so von der Bühne fällt (nee echt jetzt, ich hab das damals bei dem Festival nicht absichtlich runtergeschmissen…)

Auf welchem Festival/ in welcher Halle willst Du unbedingt einmal spielen und warum? Überall dort, wo es Strom gibt oder zumindest ein feierwütiges Publikum (zur Not rücken wir auch unverstärkt nur mit Säcken & Trommeln an). Egal ob im kleinen Club, in der großen Halle oder auf einem riesigen Festival.

Was war deiner Meinung nach das bedeutendste Ereignis in der Musikgeschichte? Das liegt noch in unbestimmter Zukunft… Es wird der Moment sein, in dem ein Bassist ohne Androhung von Prügel freiwillig die “1” des nächsten Taktes trifft.

Wie würde im Fall einer Zeitreise wohl ein original-mittelalterliches Publikum auf Saltatio Mortis (unplugged) reagieren? Ausgelassen, wild und frei.

Privates

Deine größten Untugenden: Wein, Weib und Gesang.

Was denkst du, das Leute an Dir besonders schätzen: Das, was sie auch gleichzeitig an mir besonders hassen: Meinen unbändigen musikalischen Schaffensdrang, meine Offenheit bis hin zur schmerzhaften Ehrlichkeit – und mein loses Mundwerk. 😉

Wenn du ein Gemälde wärest, dann … träfe der Begriff “entartete Kunst” es schon ziemlich genau.

Auf eine einsame Insel nimmst du mit: Einen riesigen Vorrat an Streichhölzern, ein Survival-Messer und natürlich eine Gitarre.

Seltsamstes Fan-Anliegen, das jemals an dich herangetragen wurde: Das ist jede Woche wieder spannend – es gibt Sachen, die glaubt man kaum …

Dein Lebensmotto: “Glück im Leben ist: Eine gute Gesundheit und ein schlechtes Erinnerungsvermögen.”